Nachvollziehbar

by Robert James Perkins

 

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Ja es ist schon ein sehr schönes Fleckchen Erde zwischen München und den Alpen. Hier reihen sich diverse Seen und Täler aneinander und in dieser Gegend werden auch sehr viele deutsche Filmproduktionen gedreht und man kann sich mal vom Großstadt Trubel erholen…

Seit der Corona Pandemie hat man immer mal wieder gelesen, das sich die dortigen Anwohner nicht wirklich über Tagesausflügler aus München freuen. Man fragte sich dann ob eine Region die auch auf den Tourismus baut sich den so etwas erlauben kann und ich für meinen Teil habe mich in Zeiten von Corona, auch wenn es mal schön gewesen wäre raus zu kommen, von den diversen Tälern ferngehalten.

Seit diesem Sommer kann ich aber die Aufregung und die Kritik und die latente Abneigung gegenüber Münchner Autokennzeichen (und EBE – FFB & DAH) sehr viel besser verstehen und nachvollziehen. Denn wenn man im Sommer ins Tegernseer Tal fährt, dann sollte man Zeit mit einplanen, denn hier wird nicht nur durch erhöhtes Verkehrsaufkommen selbiger ausgebremst, nein auch die Tagesausflügler tuckern in einer 60 km/h Zone mit 40 km/h dahin weil Sie die Aussicht genießen wollen…

Da setzt dann der Verstand aus denn es gibt auch Menschen die dort arbeiten und gerne zügig von A nach B kommen möchten ohne schleichende “Isarpreisen” die sich zu fein sind um anzuhalten um die Aussicht zu genießen, denn man hat ja auch ein Ziel an dem man ankommen möchte auch wenn es nur mit 40 km/h ist, wegen der Aussicht…

Dann am Ziel angekommen ist die Frage nach einem nahem Parkplatz das nächste. Anstatt Ordnungsgerecht zu parken, wird sich irgendwohin gestellt, egal ob man da jemanden behindert oder nicht, egal ob das eine private Einfahrt ist oder nicht. Egal Hauptsache man kann nah am erwähltem Ziel parken…

Das die Gemeinden im Tal darauf reagieren ist auch klar, mit Halteverboten und mit höheren Parkgebühren. Es ist aber immer schön sich über die Konsequenzen aufzuregen, denn wenn man Rücksichtsvoller wäre hätten diese auch nicht kommen müssen. In diesem unterschwelligem Kampf zwischen Stadt und Land sieht man sehr schön wie Gegenseitige Rücksichtnahme auf die Belange anderer im Jahr eins von Corona nicht mehr existent ist.

Also reist Euch zam Ihr Affen, bleibt freundlich und verständnisvoll (das gilt für beide Seiten) und so können wir alle etwas von diesem tollen Stück Erde genießen…

 

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