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USB Killer Stick

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Welcher DJ kennt es nicht, da ist man auf einer Hochzeit und dann kommt die Trauzeugin mit einem USB Stick und bittet einem den dort darauf abgesicherten Song für ein Spiel oder eine Darbietung abzuspielen. Nun ist man ja auch in gewissermaßen Dienstleister und schiebt dann den USB Stick einfach guten Gewissens in seinen DJ Rechner und schon kann es zu spät sein. Die  User sind zumindest schon mal von Viren nicht so betroffen wie die Windows User aber bei dieser Art von USB Stick ist das Betriebssystem völlig unwichtig.

Hierbei handelt es sich um sogenannte USB Killersticks die man ohne Probleme bestellen kann. Der als ESD-Testgerät beworbene USB Killer v3 speist Überspannung in die Datenleitungen von USB-, USB-C- und Lightning-Ports und lässt sich als übler Scherzartikel missbrauchen, der den angesteuerten USB Port quasi durchbrennen lässt. Je nach Hersteller des Gerätes kann es sogar soweit gehen, das man sich einen neuen Rechner zulegen muss. Was alles passieren kann mit diesen USB Killer Stick kann man hier in diesem Video schön sehen…

 

“Der USB Killer v3 sieht aus wie ein ganz normaler USB-Stick, wie er millionenfach im Umlauf ist. Doch wer ihn in einen Rechner einsteckt, zerstört ihn damit. ” berichteten mehrere Internetseiten vor kurzem. HIER könnt Ihr den ganzen Bericht lesen und auch die Seite MAC&I berichtete erst vor kurzem darüber.

Als DJ der viel auf privaten Feiern unterwegs ist und es bei dieser Art von Veranstaltungen sehr oft vorkommt das man mir Songs per USB übergibt zum abspielen, werde ich mir überlegen müssen wie ich diese Gefahrenquelle weitgehend ausschließen kann ohne dabei den Dienstleistungsgedanken über Bord werfen zu müssen. Denn leider sind immer noch, obwohl wir schon im Anbeginn des Cloud Zeitalters sind, 90% meiner Kunden leider nicht in der Lage die Songs mir per Mail (bei einer MP3) oder via eines Cloud basierten Dienstes (WeTransfer, Dropbox, One Drive, SugarSxnc, etc…) am Vorabend der Veranstaltung zukommen zu lassen.

Leider gibt es, bzw. habe ich keine Möglichkeit gefunden einen USB Stick zuverlässig darauf zu prüfen ob es sich nicht hier um einen USB Killer Stick handelt. Vielleicht gibt es ja mal einen USB Stick Tester, welcher wenigstens Anzeigt ob alle Anschlüsse richtig verlötet sind und ob Daten übertragen werden können. Zum Glück ist mir in freier Wildbahn noch keiner dieser USB Sticks über den Weg gelaufen, aber ich denke es ist nur eine Frage der Zeit wann irgend so ein Witzbold mir so ein Ding unter die Nase hält, wir werden sehen.

Daher liebe DJ Kollegen passt auf was Ihr in Euren USB Port einführt, wenn Ihr nicht wisst woher der USB Stick kommt. Auch liebe Clubbetreiber welche ja aktuell gerne die USB DJ Generation an die “teuren” Pioneer CDJS lässt, auch diese können durch den USB Killer v3 schaden nehmen und wer schonmal bei Pioneer etwas eingeschickt hat zum reparieren, weiß, das es mit unter sehr teuer werden kann… Also passt auf Euch und Eure Geräte auf…

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