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DJ sein in 2018

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Eigentlich wollte ich ja einen Jahresrückblick schreiben für 2018, aber da auch ein paar andere Themen in 2018 aufgekommen sind die es Wert sind erwähnt zu werden und für zwei Blogposts es dann doch etwas zu dünn wäre und ich euch nicht mit meinem persönlichen Struggle zu sehr belästigen will, habe ich mich dazu entschlossen alles in einen Beitrag zu fassen. (Außerdem findet das Google ja immer spannend für sein “ranking”…)

Wie war das Jahr 2018..?

Für mich als DJ war das Jahr 2018 sehr gut und auch erfolgreich. Viele tolle Veranstaltungen und tolle Partys die ich spielen durfte und auch sehr tolle Locations die ich besuchen durfte. Da war zum Beispiel das Event von Andi Schweigers Pop Up Restaurant beim Dinzler am Irschenberg, bei der ich die komplette musikalische Begleitung organisieren und koordinieren durfte und natürlich habe ich auch selbst ein paar Termine gespielt. Dann auch diverse Messe Auftritte und natürlich die vielen privaten Partys und Hochzeiten die ich musikalisch “rocken” durfte… (NEIN nicht nur mit Rock Musik…) Dafür einmal mehr – DANKE…

Aber es gab auch in 2018 nicht ganz so schöne Dinge, wie zum Beispiel die eine Thematik, die bis heute anhält und noch nicht ganz vom Tisch ist. Letztes Jahr wollte mir ein DJ aus dem Raum München doch ans Bein pinkeln wegen meines Namens 089DJ Booking München. Hier wurde mir massiv mit mehreren Mails, zuerst sachlich und dann doch sehr persönlich Gedroht, zu versuchen mir meine Domain zu entziehen. Hier wurde mit Google Penaltys und Dispute Antrag gedroht und ich weiß ja das er hier auch hin und wieder mit liest und ich kann dazu nur sagen, das Thema ist noch nicht durch und es ist aber auch immer wieder belustigend mit was für Dinge Menschen um sich schmeißen wenn Sie wie ein trotziges kleines Kind nicht das bekommen was Sie gerne haben möchten oder auch nur gelangweilt von sich selbst und der Situation in der Sie stecken. Vor allen Dingen diese Drohungen mit Google Penaltys und Dispute Antrag, mögen vielleicht funktionieren bei Menschen die sich mit dem Internet nicht auskennen, aber da ist man bei mir an der falschen Stelle und wenn dann auch noch der (vermeintliche) Anwalt der Gegenseite einen Streitwert von 135.000,- € ausrufen möchte, dann kann man mit seinem eigenen Urheber Rechtsanwalt schon mal Popcorn und Whiskey bereitstellen und sich einen lustigen Abend machen. Vor allen Dingen wenn man so dumm ist und noch nicht einmal in meinem Impressum nachlesen kann, das ich auf meinem Logo welches “089DJ Booking München” beinhaltet, eine Wort Bild Marke angemeldet habe.

Ich bin ja eigentlich der Meinung Leben und Leben lassen und so habe ich auch bis dato gegen DJ “Kollegen” noch nichts unternommen die auch mit “089DJ” werben und hier versuchen durch Verwechslung Kunden die nach mir suchen oder zu mir wollen auf Ihre Seite zu ziehen, aber wenn man mir hier ans Bein pissen will und hier versucht von meiner Arbeit und meiner musikalischen Persönlichkeit Profit daraus zuziehen, werde ich einfach sauer und so wird in 2019 das ganze nun von mir auch mal verfolgt und ich werde hier dem ein oder anderen DJ “Kollegen” (nicht wirklich – denn Kollegen verhalten sich fair oder fragen nach) mal auf die Finger klopfen. Ihr dürft also gespannt sein, denn es gibt nur ein 089DJ Booking München – Robert James Perkins in dieser Stadt…

Aber das sind nur kleinere Querelen die man, wenn man Erfolg hat erdulden muss. Was aber viel erschreckender ist das manche Gäste und ich meine hier auch Gäste und nicht Kunden, immer mehr sich vom allgemeinen Hate Speech in den Sozialen Medien anstecken lassen und es am DJ auslassen wenn Ihnen ein Furz quer liegt…

Ein DJ ist kein SPOTIFY Liste…

In 2018 wurde in den Medien viel Diskutiert über den Umgangston in Sozialen Medien und den Hate Speech der sich dann wie eine Grippe Ansteckung verbreitet und leider muss man sagen das einige Gäste unter Alkohol Einfluss dann meinen, sie könnten mit einem DJ genau so reden wie Sie Themen kommentieren im Internet. Was das mit Spotify zu tun hat, na ja ich versuche euch mal meine Beobachtung zu erklären was mir letztes Jahr so aufgefallen ist…

Eine große Anzahl von Gästen sind, denke ich, der Meinung ein DJ im Jahr 2018 ist eine lebende Spotify Liste. Dem ist nicht so, denn zum einen hat eine Profi DJ Software, keine Spotify Anbindung (nein Virtual DJ gehört hier nicht dazu, auch wenn Sie den Anspruch gerne hätten und Serato hat zwar eine Anbindung an den Streaming Dienst von Jay Z & Beyonce, Tindal, aber den nutzen in Deutschland nur sehr sehr wenige…) hat und mal ganz ehrlich, in welcher Location habe ich eine 50.000er Standleitung zum Internet wo ich High Quality Music Files streamen kann..? (und für die technischen Vollpfosten, jeder Streamingdienst fragt mit einem einfachen Ping die Geschwindigkeit der Leitung ab mit der ein Musiktitel angefragt wird und liefert, entsprechend der Geschwindigkeit dann auch die entsprechende Ton Qualität aus… Jetzt verstanden warum auflegen mit Spotify das dümmste ist was man machen kann..?) Genau, in Deutschland nirgends, denn hier sind wir ja schon heil froh wenn wir auf dem Handy UMTS haben. Aber wir schweifen ab, denn da der Gast denkt er hat eine oder auch seine persönliche Spotify Liste auf zwei Beinen dort stehen, so verhält er sich auch gegenüber dem DJ welcher für gute Stimmung engagiert wurde (merkst was..?). Da wird man schon mal angepflaumt, warum man als erstes Lied des Abends in einem noch leeren Gastraum nicht sofort Backstreet Boys spielt ( ja nee is klar, als wenn der Song nicht im laufe des Abend eh gewünscht wird und selbst bei einer 90er Party wird ein DJ nie zu Beginn in einem leeren Raum als ersten Song einen Knaller spielen und NEIN deswegen kommen auch keine Gäste schneller in einen Raum – Herr lass Hirn vom Himmel)… Gerne wird man dann auch mal verbal angegangen und beleidigt wenn man den gewünschten Song nicht SOFORT spielt, weil der angetrunkene Gast denkt, nur weil er zwei Daumen hat und einen free Spotify Account mit seinen ach so tollen Playlisten muss das jetzt auch so sein, unbedingt. (NEIN, der “Bär im blauen Haus” ist kein Song für die Primetime)

Mittlerweile wird man hier als DJ auf eine Art und Weise verbal angegangen (die Schimpfwörter beinhalten das ganze ABC) wo man als DJ denkt ob man hier immer noch auf einem Firmenevent oder einer privaten Party ist oder doch in ein parallel Universum gezogen wurde und man sich nun bei einem Wutbürger Happening oder einer AFD gegen Demo befindet. Leute Leute Leute, lasst mal die Kirche echt im Dorf(er) (kleiner Insider) es geht hier nur um einen Musiktitel, den Ihr bestimmt in Eurer Spotify oder wo auch immer Playlisten schon bestimmt tot gedudelt habt und nicht darum das ich das letzte Einhorn getötet hätte. Ein DJ wird nun auch deshalb engagiert damit ER und nur ER an Hand der aktuellen Stimmung in der Location und am Dancefloor die richtigen/passenden Songs auswählt und Ihr Euch nicht in einer schlechten Spotify Liste wiederfindet, wo es keinem der Gäste passt und keine Stimmung aufkommt. Selbst wenn man als DJ hier ruhig bleibt und nicht auf die Beleidigungen eingeht, kommt hier in jedem, der eine. Wunsch aus seiner ach so tollen Spotify Playliste hören will, mal der angetrunkene Wutbürger hoch und man ist als DJ dann nur noch mit innerlichem Kopfschütteln beschäftigt und man denkt sich “wie steigen die erst aus wenn es um etwas wirklich wichtiges geht und nicht um einen Song der im Moment nicht rein passt und ich gerade nicht spielen kann weil er die Party zum erliegen bringen würde” und kaum ist der Gedanke durch geht die Kindergarten ähnliche Diskussion los “doch” – “nein” – “doch” – “nein, Dein Rockwunsch passt jetzt nicht in das momentane House oder Black Genre (oder auch umgekehrt und nur als Beispiel)” – “DOCH” – “leider NEIN” und wenn man versucht sachlich und inhaltlich zu argumentieren (Genre, Geschwindigkeit, Tonart oder hab ich schon vor einer Stunde gespielt), damit es auch der letzte Pausenclown versteht, könnte man auch mit einer Taube eine Partie Schach spielen. Das Ergebnis wäre das selbe, denn die Taube schmeißt irgendwann mal die Spielsteine um, scheißt aufs Brett und fliegt davon.

Das resultierende Ergebnis aus der “Doch” – “Nein” Thematik ist dann, das dann der oder DIEjenige (leider sind es zu 95% Frauen die hier meine das Ihr Prinzessinnen Bonus Ihnen jeden Song SOFORT ohne wenn und aber oder bitte und danke ermöglicht, denn die Jungs denken sich dann einfach “was für ein Arsch” und gehen, aber wenn dann der Song dann doch im laufe des Abends läuft, den sich der Typ gewünscht hat, dann kriegt man wenigstens noch den Daumen hoch und alles ist wieder gut, bei den Frauen ist es dann eher einen verächtlichen “das hat jetzt aber lange gedauert” Blick, wenn Sie es überhaupt realisieren das gerade Ihr Wunsch läuft…) wieder zurück zu den anderen Gästen gehen und dann das “haten” Anfangen, aber dann so offensichtlich und unverschämt das man als DJ denkt “jo, jetzt weiß ich warum Du keinen abkriegst”. Am besten sind dann aber die “hater” welche dann andere Personen zum DJ schicken um sich den selben Schwachsinn zu wünschen um zu zeigen das der SONG nun unbedingt laufen muss weil sich ja jetzt noch jemand diesen Song gewünscht hat und er dadurch zum absoluten Hit geworden ist innerhalb von 5 Minuten. An diesem Punkt möchte man als DJ am besten alle Wünsche abschaffen, denn hier möchte ich nur an die “ein NEIN ist ein NEIN” Diskussion erinnern und es tut mir ja leid aber auch ein NEIN eines DJs ist nun mal zu akzeptieren, dafür wurde er gebucht, denn WIR sind es die Struktur in den Musikgeschmack der Gäste bringen sollen, damit die Party für JEDEN ein Genuss wird…

Willst Du eine beschissene Party, buche DJ Spotify…

Spotify hat ja seine Berechtigung, auch wenn der Dienst sich um Urheberrechte recht wenig schert (Bob Dylan vs. Spotify) und auch die Künstler am schlechtesten vergütet von allen Streaming Diensten, aber der “08/15” Musikkonsument will halt immer und überall seine Musik dabei haben. Damit hab ich mich ja schon abgefunden und als Background Playliste für Cafés, Bars und Restaurants auch sehr nützlich (decken das die AGBs von Spotify überhaupt ab, die gewerbliche öffentliche Wiedergabe..?), wenn man sich keinen DJ leisten kann oder auch keinen Platz dafür hat, aber für eine Party ist ein Spotify Liste die dümmste Idee die man haben kann, denn das geht immer in die Hose, denn der eine Gast will das hören und der andere Gast das, was sogar schon mal zu Handgreiflichkeiten geführt haben soll und ich kann nur jedem Veranstalter und jeder Location davon abraten, bei Events, Hochzeiten, Geburtstagen und Partys eine Spotify Liste für die Musik zu nutzen. Auch hier gibt es immer diese Schlaubi Schlumpfs die meinen “ach des geht schon” – na dann auf geht’s, versucht es und dann könnt Ihr Euren Gästen auch gleich Tiefkühlkost vom Lieferdienst servieren und an der Bar nur Dosen Cocktails (nein das ist keine neue Bezeichnung für Dosenbier) ausschenken, also wenn dann wenigstens konsequent bleiben…

Was interessiert mich die Technik anderer…

Auch in 2018 gab es wieder die Laptop und Equipment Grapscher, aber als DJ muss man mit “Abgrenzungsbehinderten” Menschen umgehen können, nur das einfache Physikalische Gesetze nicht mehr in Schulen gelehrt werden finde ich schon erschreckend. Denn jedes Kind weiß das Feuchtigkeit und Strom nicht gut miteinander können, aber dennoch war leider in 2018 zu beobachten das ab einem Gewissen Pegel, das “Deuten” und “Schwenken” mit Getränken über dem DJ Pult oder auch über einem Laptop mittlerweile für viele unbedachte kein Problem darstellt. Sind das die Nebenwirkung der “Sharing Community” das fremdes Eigentum scheiß egal ist..? Man muss doch begreifen und es steht auch in meinen AGBs, das für jegliche Schäden im Party Betrieb der Auftraggeber aufkommen muss.

Letzten Sommer gab es hier eine Party bei der mir ein betrunkener Gast meinen S5 unter Bier gesetzt hat (es ist jedes Jahr einer dabei, auch in 2017 war dies schon der Fall) und ich musst mich dann noch blöd ansprechen lassen, warum ich mich darüber denn aufregen würde. Der beste Satz war dann von einer angetrunkenen Dame die mir zuerst ganz wichtig die Clublandschaft von München aufgezählt hat und dachte mich dadurch beeindrucken zu können und dann sagte ” in den Clubs kann ich meine Getränke immer über die Technik schwenken und die regen sich nicht auf” und schwenkte dabei provokativ Ihr Bier über Mischpult und Laptop (es ist ja nicht so das ich bei Partys bei denen ich die Technik stelle hier einen mittlerweile eine fünfstellige Summe aufbaue). Na ja in den Clubs gibt es auch Türsteher und jeder DJ der etwas auf sich hält lässt solch einen Gast dezent von der Security entfernen, (hier hätte ich gerne eine gesetzliche Vorgeschriebene Security Pflicht bei jeglicher Art von Veranstaltung) aber da die heutigen Club DJs ja eh nur noch mit USB Stick auflaufen und diese ja preislich nicht so zu buche schlagen ist es Ihnen meist egal in welchem Zustand das Abspielgerät ist (Hauptsache DJ, Hauptsache einen auf dicke Hose machen und meist wird die Gage in Getränken ausgezahlt) und ehrlich gesagt in manchen Locations in denen ich auflege und wo dann Technik schon vor Ort ist, überlegt man sich wirklich mit Handschuhen aufzulegen, denn bei so verklebter, abgeranzter und teilweise nur noch zu 60% funktionsfähiger Technik, möchte man sich keine ansteckende Krankheit holen wenn man den “Play” Knopf drückt. Daher habe ich immer mein Mischpult dabei um hier auch eine Party spielen zu können die ohne technische Störungen über die Bühne geht…

Ich bin schon gespannt welche Kuriositäten mich in 2019 erwarten werden, aber eines weiß ich nach 2018 jetzt schon: je Leistungsstärker die Handys werden die meine Gäste dabei haben, desto weniger wird das Hirn verwendet um, physikalische Fakten zu realisieren (Wasser vs. Strom = britzel oder Höhe + Schwerkraft = AUA) oder einfach ausgelassen und sorglos zu feiern (nein Selfis machen auf der Tanzfläche ist nicht cool…) und man beschimpft lieber den DJ als es zu genießen endlich mal andere (Remixe, MashUps), neue oder auch wieder entdeckte Musik zuhören, als immer die selben Songs die man eh in seinen Playlisten hat zu hören, denn das kann man dann zu Hause auch wieder mit seiner eigenen free Spotify Liste tun, denn dafür ist Spotify da, für nicht mehr und nicht weniger…

In diesem Sinne – Euer Robert James Perkins – 089DJ BOOKING MÜNCHEN…

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