Der Preis ist heiß

by Robert James Perkins

Seit der Corona Krise und dem beginn des Ukraine Krieges gehen die Preise im allgemeinen durch die Decke. Ebenso auch bei den DJ Gagen und hier ist wirklich frei nach dem Motto “the Sky is the limit” fast alles möglich. Deshalb möchte ich in diesem Blogpost allen Brautpaaren und Geburtstagskindern eine kleine Hilfestellung, einen Leitfaden geben um herauszufinden ob der aufgerufene Preis gerechtfertigt ist oder einfach nur Wunschdenken eines Bedroom DJs ist. Denn bei manchen Angeboten die man bekommt stellt man sich schon die Frage, ob man “the next David Guetta” angeschrieben hat oder warum das ganze denn so Sack teuer ist…

Zuerst einmal im klaren sein auf was man bei einem DJ wert legt…

Die ersten Fragen sollte sein, wenn man vor hat einen DJ zu buchen:

  • Wie wichtig ist uns Musik ? (im privaten und auf der Feier)
  • Wollen wir eher den Mainstream oder soll der DJ auch spezielle Genres bedienen können ?
  • Wieviel Technik soll der DJ mitbringen oder was benötigen wir überhaupt ? (Thema Nachhaltigkeit)
  • Welche Musik wollen wir denn überhaupt nicht auf unserem Fest hören ?
  • Welches Budget wollen wir in die Musik investieren ?

Das sind nun schon mal fünf Fragen die man sich vorab schon mal stellen kann um sich darüber im klaren zu werden welche Art von DJ man benötigt. Es hilft auch schon mal dabei einen großen Teil auszusieben, des enormen Angebotes von DJs oder von solchen die sich so nennen.

Referenzen bewerten und richtig einordnen…

Im Berufsleben ist es gang und gebe, das man wenn man sich für einen neuen Job bewirbt oder einen Bewerber vor sich sitzen hat, die Referenzen, die Ausbildung und die früheren Arbeitgeber in die Bewertung und Entscheidung mit einfließen lässt. Okay bei einem DJ wird es mit der Ausbildung schwer, da es ja kein anerkannter Beruf ist, aber um so wichtiger sind dann die anderen Dinge. Hier sollte man auf folgende Punkte achten:

  • wie lange legt der DJ schon auf oder ist unter seinem DJ Namen auf dem Markt
  • hauptberuflicher oder nebenberuflicher DJ
  • in welchen Clubs und welche Veranstaltungen hat er schon gespielt
  • gibt es eine professionelle Webseite
  • gibt es Referenzen oder Dank von ehemaligen Kunden
  • gibt es social Media Profile
  • gibt es DJ Mixe online zum anhören
  • gibt es eigene Veröffentlichungen des DJs

Wenn man die DJ Tätigkeit als hauptberufliches Business betreiben will sind die oben genannten Punkte, die Basics die man haben muss. Wenn keiner von den oben genannten Punkten auffindbar sind oder nicht existieren dann sollte man auf alle Fälle vorsichtig sein. Wenn ein DJ alle der genannten Punkte erfüllt, ist das schon mal eine vertrauensvolle Basis und man kann einigermaßen sicher sein das es nicht einfach ein MP3 Sammler ist mit Anlage den man da engagieren möchte.

Lassen Sie sich aber nicht von gepushten Social Media Accounts (hohe Follower Zahlen haben nur eine Gewisse Relevanz bei Club oder Festival Bookings) oder zu vielen positiven Bewertungen auf Bewertungsplattformen täuschen. Positive Bewertungen kann man im Internet für schmales Geld kaufen und in 2022 sollte man das auch Wissen und zu bewerten wissen bei der Auswahl eines DJs…

Viele meiner Kunden erzählen mir manch schaurige Dinge, denn wie schon gesagt alles was zwei Daumen hat und einen Spotify Account darf sich schon DJ nennen. Da gibt es schon mal die DJ Kollegen die Preise aufrufen ohne jegliche Reputation, ohne musikalischen Background oder das sie gar schon mal vor Publikum spielen durften. Auch gerne verwendet, sind oft wechselnde DJ Namen für ein und die selbe Person und sollte man mal auf so ein Exemplar stoßen sollten alle Alarmglocken los gehen…

Hauptberuflicher DJ oder Nebenjobber ?

Seit der Pandemie haben sich die Reihen der hauptberuflichen DJs gelichtet und im Endeffekt sind nur die guten DJs übriggebliebene, welche auch wirtschaftlich die Jahre zuvor gut gearbeitet haben. Daher ist es schwieriger geworden hier eine Grenze zu ziehen, denn was einst hauptberuflich war ist nun der Nebenjob DJ. Generell kann man an diesem Kriterium nur schwer etwas von der Qualität ableiten. Aber dennoch ist es wichtig, denn ein hauptberuflicher DJ hat wesentlich mehr Erfahrungswerte (musikalisch) und ein größeres musikalisches Archiv, welches er auch kennt (Stichwort MP3 Sammler) durch eben die hohe Anzahl der gespielten Veranstaltung als ein Nebenjob DJ welcher sich nur am Wochenende an die Turntables begibt. Auch ist mir auf gefallen, das vor allem ältere DJs die vielleicht früher mal diesen Job hauptberuflich gemacht haben, musikalisch irgendwann mal stehen geblieben sind und sich seit je her in dem eigen musikalischen Saft drehen welcher aber mit Aktualität des Repertoire nix mehr zu tun hat. Weil sich eben auch die Wege geändert haben wie man neue Musik findet und entdeckt und das ist vor allem bei DJs mit Faxnummern ein zunehmendes Problem… 😉

Am angebotenen Preis kann man mittlerweile hauptberufliche DJs von Nebenjob DJs nicht unterscheiden, den mittlerweile langen die Nebenjob DJs hier sogar noch mehr hin als die hauptberuflichen. Hier stellt sich meine Frage mit welcher Berechtigung ? Nur weil man sich auf Pump mal das neueste Pioneer Equipment rausgelassen hat und sonst aber keinerlei Referenzen hat ? Achten Sie daher auch auf ein klares und faires Angebot für Ihrer Feier. Was ist im Preisangebot enthalten, gibt es AGBs, gibt es Stornogebühren, etc. Denn all das sind Indizien dafür das es sich hierbei um einen Profi handelt und nicht um jemanden der in einem Club auch für Getränke für sich und seine Crowd auflegt.

Also Hausnummer sollte man für einen hauptberuflichen DJ ca. 100 – 200,- € die Stunde (inkl. MwSt./Ust.) einplanen ohne Technik, den wenn man das Business seriös betreibt dann sind Steuern auch ein Thema und diverse Nebenkosten, von denen man als Angestellter nur etwas davon merkt wenn es plötzlich abgezogen wird auf dem Lohnzettel. Bei Nebenjob DJs würde ich diesen Stundensatz nicht so hoch ansetzten, da es in keiner weise gerechtfertigt ist, da es sich ja hier um eine (eigentlich) steuerliche Nebentätigkeit handelt. Hier fallen dann zum Beispiel schon mal die ganzen Versicherungen weg, da der Nebenjob DJ ja schon über seinen Hauptberuf mit versichert ist zu einem Gewissen Grad.

Als kleine Randnotiz: In den meisten Fällen bieten hauptberufliche DJs auch Kartenzahlung an. Was in Pandemie Zeiten in allen Bereichen des Lebens immer mehr sich durchsetzt sollte auch hier immer mehr Einzug finden, denn nicht immer haben die Trauzeugen Lust den Koffer mit dem Geld an Ihrem Handgelenk rum zu tragen um am Tag der Hochzeit alle Dienstleister in Bar zu bezahlen. Angebotene Kartenzahlung ist auch immer ein Hinweis dafür wie “sauber” ein DJ arbeitet oder nicht…

Auch andere Faktoren schlagen sich auf die DJ Gage nieder wie zum Beispiel der zeitliche Aufwand, die Technik, welche gewartet und gelagert werden muss (betrifft beide, egal ob H. oder N. DJ) und auch die Entfernung vom VA Ort zur Homebase. Und natürlich sollte man sich auch vorher über das Budget Gedanken machen, welches man investieren möchte in den DJ für eine unvergessliche Feier über die man noch jahrelang spricht…

Wie findet man nun den passenden DJ ?

Im Wald sieht man meist den Baum nicht, weil jeder sich als der oder die DJane präsentieren, den man unbedingt braucht für seine Party. Hier ist es immer gut im Bekannten und Freundeskreis zu Fragen ob schon jemand mal einen DJ gebucht hat und wie hier die Erfahrungswerte sind. Meist bekommt man hier schon mal eine kleine Auswahl und man kann schon mal recherchieren ob die genannten auch für die eigene Feier in Frage kommen würden. Hier ist der Faktor hauptberuflich oder Nebenjob DJ eher noch die Nebensache, denn hier bringt oft Klarheit ein erstes Gespräch mit dem DJ.

Spannend wird es wenn man in seinem Freundes- und Bekanntenkreis der erste ist der z.b. heiratet und/oder man möchte seine Feier einzigartig halten und nicht auf einen DJ zurückgreifen der schon im Gästekreis bekannt ist. (Ja manche Brautpaare sind da sehr individuell) In diesem Fall muss man dann die gute Suchmaschine befragen und sich dann erst einmal erschlagen lassen von all den illustren Webseiten die DJ Kollegen online betreiben inkl. der nichts aussagenden Informationen die darauf enthalten sind.

Hier sollte man auf die oben erwähnten Punkte achten und schon mal ein Favoriten Auswahl von ca. fünf DJs vornehmen (können auch nur drei sein oder auch zehn, je nachdem wie viel man Zeit in die suche investieren möchte). Hier stellt man dann einfach eine Anfrage über die Webseite (falls ein funktionierendes Kontaktformular vorhanden ist) oder ruft direkt beim DJ an und bittet um ein unverbindliches Angebot. Achtung es gibt auch DJs welche für die Angebots Erstellung und/oder für ein persönliches Treffen noch zusätzlich Geld oder eine Gebühr aufrufen. Davon sollte man schon mal die Finger lassen, denn sowohl ein Angebot als auch ein persönliches Treffen sollte kostenfrei sein alles andere ist unseriös oder muss man um einen Werkstatt Termin zu bekommen vorab schon etwas zahlen…?

Was machen wenn der Wunsch DJ schon gebucht ist ?

Bekanntlich sind die besten DJs immer sehr schnell gebucht und dann nicht mehr verfügbar. Hier bekommt man meist eine Empfehlung vom Wunsch DJ, sprich die zweite Reihe und die sollte man sich auf alle Fälle anschauen. Denn wenn ein DJ einen DJ empfiehlt geht es meist darum ob er das kann, sozial kompetent ist und auch die Technik hat um diesen Job zu machen und nicht darum, wie bei Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis ob der DJ meine Musik spielt oder nicht. Das musikalische kann dann bei der ersten Kontaktaufnahme abgeklopft werden und ein professioneller DJ wird hier auch klar sagen, das er zum Beispiel keine Schlager Musik spielt und er für die an Ihn herangetragene Anfrage nicht der richtige ist. BMW stellt ja auch keinen Mercedes her und die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, auch wenn manche versuchen sich so zu verkaufen…

Warum sind die DJ Gagen eigentlich so hoch auch wenn keine Referenzen vorhanden sind ?

Diese Frage höre ich öfter, nicht weil bei mir keine Referenzen da sind oder wären, sondern viele Paare und Geburtstagskinder fragen dies um es besser zu verstehen. Erst vor kurzen hat mich ein Brautpaar auch gefragt wie sich mein Preis zusammensetzt und eigentlich gibt es nur drei Punkte die relevant sind für den Preis. Das wäre zum einen die Erfahrung/Referenzen, der zeitliche Aufwand und die technischen Wünsche sowie Sonderwünsche und Extras. Hier mal eine kleine Erklärung die ich an meinen Kunden gesendet habe:

Für Eure konkrete Hochzeit, welche von einer reinen Musikspielzeit von z.b. 18 Uhr bis 2:00 Uhr angesetzt ist, wären wir hier schon bei 8 Stunden reiner Musikspielzeit, hierzu kommt dann noch Anfahrt/Abfahrt und Auf und Abbau der Technik. Diese Zeit ist ja in dem Angebot preislich inkludiert, was aber nicht heißt, das ich nicht vor Ort bin und hier alles erledige… Das würde dann noch einmal mit 3 Stunden zusätzlich zu buche schlagen und wir dann hier schon bei 13 Stunden insgesamt (vor Ort) wären. Nun kommt aber auch noch die Vorbereitung bei mir im Home Office dazu, denn Du hattest ja geschrieben, „dann lässt Du einfach eine Playliste laufen auf die wir uns vorher einigen“. Hier hängt der Arbeitsaufwand davon ab wie lange die Playliste ist und wieviele der in den Playlisten enthaltenen Songs ich noch nicht in meinem Archiv habe und welche ich noch käuflich erwerben muss (diese zusätzlichen Kosten sind in meinem Angebot mit einer einmaligen Pauschale schon mit eingepreist). Das kann je nach Umfang von einer Stunde bis auch mal 4 Stunden gehen…
In Eurem konkretem Fall würde ich hier mal 2 Stunden veranschlagen und dann wären wir insgesamt bei einem Arbeitsaufwand für eure Hochzeit von 15 Stunden. 
Als hauptberuflicher, selbstständiger DJ müsste ich hier eigentlich eine Summe von 1.500,- Eure aufrufen und bei dieser Summe wäre die Technik noch gar nicht dabei.

Dies soll nur mal veranschaulichen welcher zeitliche Aufwand hinter jeder Hochzeit steckt. Bei Geburtstagen ist es meist etwas entspannter, aber das hängt natürlich immer von der Kreativität des Kunden ab. Dies ist jetzt eine Rechnung in der ein hauptberuflicher DJ wirtschaftlich arbeitet und arbeiten würde.

Bei Nebenjob DJs ist zum Beispiel eine gängige Praxis das noch zusätzliche Leistungen angeboten werden. Immer sehr beliebt die Photobox. Okay was hat ein DJ mit einer Photobox zu tun, das decken eigentlich meistens die Fotografen mit ab oder man bestellt sich für schmales Geld eine Photobox aus dem Internet mit günstiger Wochenend Miete und allen Accessoires die man benötigt. Wenn man zum Biespiel eine etwas andere Photobox haben möchte gibt es auch spezielle Anbieter in den Regionen die sich darauf spezialisiert haben, wie zum Beispiel die Foto Rosi oder der Fotokoffer.Hier hat man dann aber auch etwas besonderes und mal ganz ehrlich ein DJ sollte sich auf die Musik konzentrieren und nicht noch mitten in der Party die technischen Probleme lösen die bei einer Fotobox auftreten können.
Auch immer gerne genommen ist der sogenannte musikalische Livepart eines DJs. Das kann von Percussion (E-Drums) über Saxophon bis hin zur Bassgitarre alles sein was ein DJ neben noch spielen kann zu seinem DJ Set. Bei einem DJ der einen Livemusik Part mit anbietet sollte genauer hinterfragt werden, denn zum Beispiel ein Saxophon und was dazu gehört um qualitativ zur aufgelegten Musik spielen zu können lernt man nicht durch YouTube Tutorials und ist dann meist nur ein Phrasen getröte ohne jeglichen Anspruch auf Richtigkeit oder musikalischen Anspruch. DJ und Saxophon in einer Person funktioniert meistens nicht nach meiner Meinung und vor allem warum…? Es gibt genügend erstklassige Saxophon Spieler die für zwei bis drei Stunden eine Party begleiten können. Auch schon alleine die Tatsache das ein DJ der auch Saxophon spielt während er auflegt nicht wirklich mitten in der Party Crowd stehen kann um hier dieses einzigartige Erlebnis nur annähernd rüberzubringen sollte einen von dieser Combi abschrecken.

Das einzige was wie ich finde funktioniert, ist die Kombi DJ und Percussion welche der DJ via E-Drum Set live dazu spielt. Hier ist man zwar Genre technisch etwas begrenzt aber dies ist die einzige Kombi die Sinn macht und auch authentisch rüber kommt…

Der Ideen Reichtum der DJs um hier noch ein paar Euro mehr an Gage zu verlangen ist sehr weitläufig und es möge auch jeder für sich entscheiden ob das Sinn macht und den gewünschten Effekt überhaupt hat. Meist aber sind es die hauptberuflichen DJs die sich aber hier auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren und das ist die Musik…

Technik – wieviel Technik ist sinnvoll ?

Beim Thema Technik scheiden sich die Geister und man sollte hier einfach auch mal schauen was in der gewählten Location an Technik schon vor Ort ist und genutzt werden kann. Denn meist sind in den Raummieten schon diverse Technik Features inkludiert und warum etwas doppelt bezahlen wenn schon etwas da ist.

Leider muss ich aus meiner Erfahrung heraus sagen, das ich immer hellhörig werde wenn in Locations Tontechnik (Musikboxen) vorhanden ist und diese dann auch genutzt werden muss. Dies weißt meist darauf hin das es dort Nachbarn gibt die hellhörig sind und leider muss ich sagen, das die Anlagen (bis auf ein zwei Ausnahmen) in den Locations meistens nicht für den Partybetrieb ausgelegt sind. Daher sollte für eine anständige Party der DJ immer seine eigene Tonanlage nutzen dürfen um einfach auch einen partytauglichen Sound zu gewährleisten.

Beim Thema Licht haben manche Locations auch schon aufgerüstet, sprich die die obligatorischen Floorspots (Dekolicht) ist meist schon vorhanden, vor allem in reinen Mietlocations sprich dort wo sonst nix ist, also kein Restaurant oder Hotel. Die beste und ausreichende Technik Ausstattung für einen DJ sind Musikboxen (aktiv) etwas Dekolicht und dann noch zwei bis max. drei bewegliche Lichteffekte für die Tanzfläche. (DJ Mixer und Funkmirko sind hier nicht explizit aufgeführt, denn das gehört eigentlich zu einer jeden Grundausstattung)

Je nach Raumgröße und Gäste Anzahl kann man natürlich hier noch nach legen, aber in der Regel reicht so ein Setup locker für bis zu 100 Personen. Natürlich kann man beim Licht hier noch richtig auffahren aber macht das überhaupt Sinn und vor allem ist das Nachhaltig…? Ist es Nachhaltig sich als DJ jedes Jahr mit billigem China Licht einzudecken welches dann nach einer Saison eh schon wieder in den Elektroschrott wandert ? Meist kann man wenn bei diesen Geräten etwas kaputt geht eh nicht reparieren lassen und ich finde das wenn man dieses Business professionell Betreiben will man hier auf Qualität setzten sollte, schon alleine dem Planeten zu liebe.

Ich zum Beispiel setze bei den Floorspots auf die Firma Astera. Die Firma sitzt in München und ja auch die lassen in Asien Ihre Lampen fertigen. Aber da diese Produkte aktuell das beste und langlebigste sind was man im Lichtbereich sich anschaffen kann, macht es mehr Sinn etwas mehr Geld in der Anschaffung auszugeben und dafür halten die Lampen dann wenigsten 5 bis zehn Jahre und ein großer Vorteil für mich, man hat einen Ansprechpartner vor Ort. Natürlich habe ich nicht Unmengen davon in der Garage stehen, denn wenn jemand zusätzliches Licht buchen möchte, dann arbeite ich mit einem renommierten Münchener Technik Verleiher zusammen und hier bekomme ich dann soviel der Kunde möchte… Und die Co2 Bilanz ist damit auch viel besser, egal ob bei mir oder auf der Feier…

Fazit – es ist nicht schwer den richtigen DJ zu finden…

Es gebe noch mehr Punkte welche die DJ Gagen künstlich aufblähen, wie zum Beispiel Provisionen. Hier empfiehlt ein DJ einen anderen DJ, der dann bei seinem Angebot die Provision meist noch on Top drauf schlägt um so kurioser wenn man sich eigentlich schon in der dritten DJ Reihe befindet und man immer noch den selben Preis zahlen soll wie für einen DJ aus dem ersten Regal. Das liegt daran das alle daran mitverdienen wollen und imm Endeffekt zahlt nur der Kunde drauf und das für etwas was absolut sinnlos und vermeidbar ist.

Ich selbst habe daher seit Ausbruch der Pandemie eine Provision für Empfehlungen an mich gestrichen, denn ich finde das der Kunde es verdient einen guten DJ zu bekommen ohne das er dafür noch zusätzlich etwas bezahlen soll. Ich sehe das als Kundenservice, denn selbst wenn ich nicht mehr frei bin an einem Termin empfehle ich gerne gute und professionell DJ Kollegen und dafür finde ich sollte der Kunde nicht noch zusätzlich zahlen und der Kunde feiert bestimmt mal wieder und erinnert sich daran. Und unter den DJ Kollegen weiß man das man hier immer mal wieder selbst empfohlen wird. Quasi eine Win Win Situation aber das muss sich glaube ich erst rumsprechen bzw. beim manchen steht dann doch eher die Kohle im Vordergrund und das interessanterweise meist bei den DJs die es als Nebenjob betreiben (denn von denen kommen nur selten Jobs zurück und ich verlange hier auch nur bei den Kollegen wo ich weiß das nix zurück kommt), denn die hauptberuflichen wissen wie schwer das Business sein kann…

Im großen und ganzen ist es nicht schwer den passenden DJ oder DJane zu finden, wenn man sich die oben genannten Punkte durchliest und zu herzen nimmt. Vor allem die Brautpaare und Geburtstagskinder welche nun schon beginnen für 2023 zu suchen. Hier ein kleiner Tip, erst mal beim absoluten Wunsch DJ anfragen und sollte dieser noch frei sein, dann zuschlagen. Sollte dieser schon gebucht sein, dann ruhig noch bis Jahresende oder Januar 23 warten, denn die Preise werden sich dann bestimmt wieder etwas regulieren und ein wirtschaftliches und faires Niveau erreichen. Außerdem ist es sinnvoll die Energiekosten Jahresabrechnung abzuwarten, man weiß ja nie…

Auf alle Fälle ist für jedes Budget was dabei und man sollte eine Entscheidung auf alle Fälle erst fällen wenn man mit dem DJ persönlich gesprochen hat und man auch zwischenmenschlich eine Basis hat. Denn es ist in einer Werkstatt egal ob man nur gebrochen Deutsch sprich oder Tourette hat, bei einer Feier hingegen kann das schon zu Problemen führen…

Ich hoffe das dieser kleine Leitfaden hilfreich ist für alle zukünftigen Brautpaare und Geburtstagskinder die sich einen DJ für Ihren unvergesslichen Tag leisten wollen…