Das Urinal

by Robert James Perkins

Das Urinal ist die Getränkerückgabe Stelle des zivilisierten Mannes, meist aus Keramik und bei Volksfesten als in die Länge gezogene Pissrinne degradiert, frei nach dem Motto “gemeinsam an der Tränke, gemeinsam beim brunzen”. In Zeiten der Corona Pandemie wurden auch viele Urinale mit Absperrband “arbeitslos” gemacht und diese “trocken gelegte Urinale” blieb nur die Hoffnung auf einen “wilden Schüttler” der Ihnen das alte Gefühl der wohligen wärme in Gelb, meist unbeabsichtigt aber dennoch voller Elan, beim verweilen an der aktiven Getränkerückgabe, gab. Eine Ode an das Urinal war schon lange überfällig, denn die weiße Keramik der Erleichterung fristet ein so unbeachtetes dasein, daß man eigentlich eine Petition starten sollte, die sich für das Recht der öffentlichen Ehe zwischen Urinstein und Urinal einsetzt…

Da in Corona Zeiten nun viele Liter Bier den Weg des vergänglichen gefunden haben, sprich diese einfach in irgendwelche Gullys gekippt wurden und hiermit bei Kanalratten das Flatrate saufen etabliert wurde, musste man sich überlegen was macht man mit den ganzen leeren Bierfässern…?

 

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Ein Beitrag geteilt von Robert James Perkins (@robertjamesperkins)

Tja was soll ich sagen, das Bild spricht mehr als tausend Worte und des Problems Lösung ward gefunden. Na ja bei manchen Biersorten wäre es vielleicht ein Gewinn wenn das ausgeschiedene als Bier Verkauft würde, aber ein Schelm der böses denkt und wenn es gut gekühlt ist sinkt ja beim Konsument bekanntlich die Schmerzgrenze. Nun lasset uns ein feines Cervezas darauf trinken, das es den “Circle of Life” auch beim Bierbrauen gibt… Prost…